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Die Story in Kürze:

1. März 1996. Friedensstadt Osnabrück. In der Fachhochschule explodiert während des Festaktes zur 25-Jahr-Feier ein Sprengkörper. Zahlreiche Ehrengäste aus Wissenschaft, Forschung und Politik werden verletzt. Ein britischer Professor ist sofort tot. Durch dieses Ereignis kreuzen sich erneut die Wege zweier alter Rivalen: Marco Brandes und Berthold Ackermann. Für Brandes genau der passende Anlass, sich endlich an Ackermann zu rächen. Dabei zieht er alle Register seiner Stasi- und KGB-Ausbildung. Knapp vier Monate später endet der Kampf auf der griechischen Insel Kreta in einer Katastrophe. Zwei Frauen geraten mit in diesen erbarmungslosen Strudel: Ackermanns Tochter Ellen und die niederländische Journalistin Samantha Smits. Das Geheimnis um den Tod von Ackermanns Frau Gisela überschattet alles.

Um ZWÖLF BEI ZEUS ist am 27.11.2017 als E-Book erschienen und bei Amazon,Thalia, Google Play,  Kobo, ibook Store, Weltbild und weiteren Shops erhältlich.  ISBN: 978-3-7427-6912-1 
nähere Infos auch unter: www.neobooks.com  
Aktuelles und Reaktionen unter: www.facebook.com/hansreteid/
Ab 19. Februar 2018 gibt es eine überarbeitete Fassung.
Eine Taschenbuch-Ausgabe ist geplant.

Die Hauptpersonen:

Marco Brandes (56), ehemaliger Topspion der DDR und immer noch überzeugter Tschekist; nach der Wende verraten, verhaftet und durch Gefängnis, Alkohol, Arbeitslosigkeit abgerutscht zum obskuren Privatdetektiv im Berliner Rotlichtmilieu. Das will er jetzt ändern. Die Pläne dazu sind alt, denn es gibt für ihn nur einen, der an allem die Schuld trägt:

Berthold Ackermann (54), Vollblutwissenschaftler mit engen Verbindungen zur internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie, Vizepräsident der Fachhochschule Osnabrück, zugleich Dekan des Fachbereichs Werkstofftechnik und in den siebziger Jahren von der CIA in Spionageabwehr ausgebildet. Er entwickelt mit seinem Team eine neue Keramikbeschichtung, die in Flugzeugtriebwerken effektivere Verbrennungstemperaturen bei geringerem Schadstoffausstoß ermöglicht - ein hochsensibles Projekt, besonders bedeutsam für den Großraum-Airbus und den Eurofighter.

Ellen Ackermann (26), Bertholds Tochter, eine lebenslustige Archäologie-Studentin, die sich auf ihre Promotion an der Universität Rethymnon (Kreta) vorbereitet. Sie sieht ihrer 1973 tödlich verunglückten Mutter Gisela täuschend ähnlich und hat auch deren erotische Ausstrahlung.

Samantha Smits (43), niederländische Journalistin. Sie erlebt den Anschlag in Osnabrück und stößt bei ihren Recherchen schon früh auf Spuren im Geheimdienstmilieu, während Polizei und BKA die Täter im Umfeld der IRA vermuten. Aus anfangs journalistischem Interesse entwickelt sich langsam Liebe zu Ackermann. Das widerstrebt Ellen, zumal aus der Beziehung neue Probleme entstehen: Samantha arbeitet mit belgischen und französischen Kollegen an einem Buch über Verbindungen früherer Stasi- und KGB-Agenten mit kolumbianischen Drogenkartellen. Sie entdeckt dabei ein Beziehungsgeflecht, das bis in höchste Regierungskreise der Bundesrepublik Deutschland führt.

Besonderheiten des Thrillers:

1. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive der vier Hauptpersonen erzählt. Das ermöglicht unterschiedliche Sichtweisen, Sprachebenen und zugleich Einblicke in das Innenleben von Täter und Opfern. Es offenbart auch die innere Zerrissenheit des Spions im Umgang mit der ihm abverlangten „kontrollierten Schizophrenie“ und verdeutlicht zugleich die Prämisse des Thrillers: Spionage lohnt sich bestenfalls für Staaten, Organisationen, Unternehmen – selten aber für den Spion.

2. Die Spionageanteile sind überwiegend Vergangenheit, erklären aber in einigen Rückblenden die Motive der Kontrahenten und verdeutlichen zugleich das Zerstörungspotenzial der Agenten aus der Zeit des Kalten Krieges, insbesondere der „Tschekisten“ des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Obwohl dieser Thriller alles für einen Agentenroman Typische enthält,  ist er letztlich ein gesellschaftskritischer Anti-Spionage-Roman. Nicht nur das Handeln des Protagonisten Marco Brandes, auch die gegen Ende erwähnte Richtlinie 1/79 des MfS entlarven die Behauptung, Tschekisten wären „Beschützer der Menschheit“.

3. Auf den ersten Blick ist er auch ein hintergründig humorvoller Krimi. Nur der alles überragende Kommissar steht nicht im Mittelpunkt. Das bleibt den vier Hauptpersonen vorbehalten und ihrer Art, wie sie z.B. den Ermittler des BKA, Hauptkommissar Brockschmidt, wahrnehmen.

4. Geographische Ausgangspunkte sind das quirlige Berlin und als Gegenpol die eher „beschauliche Stadt des Westfälischen Friedens“ Osnabrück. Teil 3 und „Show-down“ spielen auf Kreta - wegen des Bezugs zur Rache, aber auch, weil die Wildheit und Widersprüchlichkeit dieser Insel dem Leben und Denken von Brandes entspricht. Weitere Schauplätze sind Norderney und Oldenburg, sowie in kurzen Rückblenden Hartford (USA), Kuibyschew (Russland) und Schkalow (Kasachstan).

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